Alkohol

Cannabis und Alkohol werden im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oft als  "weiche Drogen" bezeichnet, im Gegensatz zu Cocain, Amphetamin (= Speed, Pervitin) oder Heroin.

Meine Verteidigung richtet sich in den Drogenfällen zunächst darauf, die festgestellten Werte zu überprüfen und rechtzeitig mit Ihnen zu planen, was jetzt im Strafverfahren nöglich ist, und welche Vorsorgemaßnahmen für Ihre Fahrerlaubnis von Ihnen bereits jetzt gettroffen werden können.

Für Cannabis, Cocain, Amphetamin (= Speed, Pervitin) oder Heroin wreden die vorhandenen Mengen im Blut zwar festgetellt. Es gibt jedoch keine  Grenzwerte, wie .B. bei Alkohol. Das soll daran liegen, dass schon der Besitz dieser Drogen verboten ist und deshalb in Deutschland mit Personen keine Versuche stattfinden können zu deren Fahrverhalten oder sonstigen gemessenen Reaktionen bei unterschiedlichen Drogenmengen.

Wussten Sie schon? EtG ist ein Abbaustoff, der im Blut nur nach Alkoholkonsum auftritt. Dem EtG ist es übrigens egal, ob der Alkohol von Mon-Chéri-Pralinen, von Sekt oder von Rum stammt.

EtG ist der Stoff, nach dem gefahndet wird bei einer Abstinenzkontrolle, zum Beispiel für eine MPU. Soweit eine Abstinenzkontrolle als Vorbereitung für eine MPU durchgeführt werden soll, muss sie von einer MPU-Begutachtungsstelle durchgeführt werden, auf Kosten des Fahrerlaubnis-Bewerbers. 

Die Abstinenzkontrolle kann erfolgen durch entweder Urintests (zum Beispiel 4 mal in 6 Monaten) oder durch Haarproben (zum Beispiel 2 mal in 6 Monaten). Abstinenz bedeutet: NULL Alkohol, nicht: heimlich Alkohol. Bei Anwesenheit geringster Mengen von EtG in Urin oder Haaren ist nur eines von Bedeutung: Dieser Abschnitt ist nicht bestanden, gehe zurück auf "Los" und fange den Wettlauf mit der Zeit von vorn an.